Am 01.05.2026 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Hildesheim insgesamt 9 Verkehrsunfälle, darunter ein schwerer Unfall mit mehreren Verletzten.
Hannover: Verkehrsunfälle am 1. Mai-Feiertag

Hildesheim (ost)
In Hildesheim ereigneten sich am 01.05.2026 insgesamt 9 Verkehrsunfälle im Bereich der Autobahnpolizei.
Früh morgens, gegen 06:50 Uhr, kam es auf der BAB 7 in Richtung Norden, am Parkplatz Ambergau, zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 70-jähriger Fahrer aus Hainburg wechselte mit seinem Nissan vom ersten Überholfahrstreifen auf den zweiten, ohne auf den herannahenden Tesla eines 52-jährigen Hamburgers zu achten. Die beiden Fahrzeuge kollidierten, gerieten ins Schlingern und der Nissan prallte gegen einen VW Bus eines 44-jährigen Stuttgarters. Die Beifahrerin des Nissan (61 Jahre) und die Beifahrerin des VW-Busses (41 Jahre) wurden leicht verletzt. Der Fahrer des VW-Busses und sein 13-jähriges Kind auf der Rückbank wurden schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die BAB 7 war für 1,5 Stunden voll gesperrt, danach lief der Verkehr für etwa eine Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbei. Dies führte zu starken Verkehrsbehinderungen und gegen 09:00 Uhr kam es zu einem Auffahrunfall auf einer Umgehungsstraße, bei dem eine 58-jährige Dame leicht verletzt wurde.
Später am Tag, zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr, kam es im Bereich der Baustelle auf der BAB 7 rund um Hildesheim zu insgesamt 6 Auffahrunfällen mit bis zu 6 Beteiligten aufgrund von stockendem Verkehr. Dabei wurde nur eine Person leicht verletzt.
Um 12:30 Uhr ereignete sich auf der BAB 7 in Richtung Kassel, zwischen dem Dreieck Hannover Süd und dem Parkplatz An der Alpe West, ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Fahrer aus Plön kam von der Fahrbahn ab und beschädigte 17 Felder der Außenschutzplanke.
Aufgrund der genannten Verkehrsunfälle kam es heute im Bereich der Autobahnpolizei Hildesheim in beiden Richtungen zu starken Verkehrsbehinderungen. Teilweise war auch der Gegenverkehr ursächlich, da er die Geschwindigkeit unnötig verlangsamte, um die Unfallstellen zu begutachten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








