Zwei Verletzte nach Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der Burgwedeler Straße. Polizei sucht Zeugen zur Ampelschaltung.
Hannover: Verkehrsunfall in Isernhagen-Süd

Hannover (ost)
Am Mittwochmorgen, den 06.05.2026, wurden eine Autofahrerin und ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Hannover-Isernhagen-Süd leicht verletzt. Zwei Fahrzeuge kollidierten auf der Burgwedeler Straße in der Nähe der Straße Varrelheide. Die Polizei sucht nach Zeugen und bittet insbesondere um Hinweise zur Schaltung einer Bedarfsampel in der Nähe der Unfallstelle.
Nach den bisherigen Informationen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 52-jährige Hannoveranerin gegen 07:35 Uhr mit einem VW Polo auf der Burgwedeler Straße aus Richtung Autobahn 2. Zur gleichen Zeit bog eine 43-jährige Hannoveranerin mit einem Mercedes-Benz Van auf der Burgwedeler Straße nach links in die Straße Varrelheide ab. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.
Die 52-jährige Fahrerin des VW wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Kind, das im Mercedes-Benz Van saß, erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Von der Autobahn 2 kommend regelt eine Bedarfsampel auf der Burgwedeler Straße kurz vor der Einmündung Varrelheide den Fußgängerverkehr. Der Verkehrsunfalldienst Hannover prüft derzeit, ob und wie diese Ampel zum Zeitpunkt des Unfalls geschaltet war und ob dies für den Unfallverlauf relevant ist.
Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zur Schaltung der Bedarfsampel auf der Burgwedeler Straße haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /ms, trim
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden insgesamt 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








