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Hannover: Verletzte Person im Bus nach Gefahrenbremsung

Eine Frau wurde im Bus verletzt, als ein silberner Kleinwagen plötzlich abbremste und sich vom Unfallort entfernte.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Schon am Donnerstagmorgen, den 19.03.2026, gab es einen Unfall in der Kurt-Schumacher-Straße. Eine Frau im Bus wurde leicht verletzt, weil der Linienbus eine Notbremsung machen musste. Das Auto, das wahrscheinlich beteiligt war, fuhr dann vom Unfallort weg. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die Informationen geben können.

Nach den bisherigen Informationen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr gegen 11:17 Uhr ein Linienbus der Linie 700 in Richtung Hauptbahnhof die Kurt-Schumacher-Straße entlang. Kurz vor der Einmündung zur Rosenstraße bremste ein Auto, das vor dem Bus fuhr, plötzlich und stark ab. Der Busfahrer musste eine Notbremsung machen, um eine Kollision zu vermeiden.

Durch diese Bremsung stürzte eine weibliche Passagierin im Bus und verletzte sich leicht. Die 55-jährige Verletzte wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht.

Der bisher unbekannte Fahrer oder die Fahrerin des beteiligten Autos – beschrieben als silberner Kleinwagen – setzte die Fahrt fort und entfernte sich wahrscheinlich, ohne zu wissen, was passiert war, vom Unfallort.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum beteiligten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden./ pol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% der Gesamtzahl, was 173.330 Unfällen entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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