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Hannover: Vollsperrung nach schwerem Verkehrsunfall

Ein 45-jähriger Mann wurde schwer verletzt, die Autobahn war für fast drei Stunden gesperrt.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Donnerstagmittag, den 17.09.2026, wurde ein Mann im Alter von 45 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf der A 2 in Richtung Berlin schwer verletzt, als er mit seinem VW Touran kollidierte. Die anderen Unfallbeteiligten erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls behandelt. Die A2 war fast drei Stunden lang in Richtung Berlin voll gesperrt.

Gemäß den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 45-jährige Mann gegen 12:45 Uhr auf der A 2 in Richtung Berlin. Zwischen Rehren und Lauenau übersah der Fahrer des VW eine Baustelle auf der linken Spur und stieß mit dem Anhänger eines Absicherungsfahrzeugs und dem dazugehörigen Lastwagen zusammen. Ein Baustellenarbeiter, der zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes außerhalb des Lastwagens war, wurde durch den getroffenen Anhänger zu Boden gerissen und blieb verletzt auf der Fahrbahn liegen. Gleichzeitig kollidierte der Unfallfahrer mit einem Ford Focus, der mit zwei Frauen im Alter von 25 Jahren besetzt war. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Ford herum und blieb entgegen der Fahrtrichtung an der Mittelschutzplanke stehen. Der VW Touran überschlug sich und kam an der Seitenschutzplanke zum Stillstand. Herumfliegende Fahrzeugteile beschädigten im weiteren Verlauf des Unfalls einen vorbeifahrenden Reisebus, der mit 43 Passagieren besetzt war.

Die Rettungskräfte befreiten den 45-jährigen Mann sofort aus seinem VW und brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Baustellenarbeiter wurde mit leichten Verletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die beiden jungen Frauen im Ford Focus erlitten leichte Verletzungen, die vor Ort keine weitere medizinische Behandlung erforderten. Die 43 Passagiere des Reisebusses blieben unverletzt.

Die A 2 war bis 15:45 Uhr voll gesperrt, während die Unfallaufnahme lief. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. / pol, bau

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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