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Hannover: ZOLLaktion gegen illegalen Zigarettenhandel in Sachsen-Anhalt

Über 100.000 unversteuerte Zigaretten und 67.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Ermittlungen gegen vier Beschuldigte wegen gewerbsmäßigem Handel seit August letzten Jahres.

Vermögen Teil 1
Foto: Presseportal.de

Hannover (ost)

Am Mittwoch haben Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Hannover in Köthen über 100.000 unversteuerte Zigaretten und etwa 67.000 Euro Bargeld sichergestellt.

11 Objekte in Köthen wurden im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens von den Einsatzkräften durchsucht. Die Maßnahmen zielen auf vier männliche Beschuldigte ab, die verdächtigt werden, seit mindestens August des letzten Jahres gewerbsmäßig mit unversteuerten Zigaretten gehandelt zu haben.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen die Beschuldigten insgesamt mehr als 725.000 unversteuerte Zigaretten umgeschlagen haben. Der vorläufige Steuerschaden beläuft sich auf etwa 130.000 Euro.

Während der Durchsuchungen beschlagnahmten die Zollfahnder außerdem 100 Gramm Marihuana, ein Kilogramm Silber im Wert von 2.000 Euro, ein verbotenes Springmesser, Mobiltelefone und schriftliche Aufzeichnungen, die noch weiter untersucht werden.

„Der Handel mit unversteuerten Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt. Wer daran beteiligt ist, muss mit ernsten strafrechtlichen Konsequenzen rechnen – sogar mit einer Freiheitsstrafe. Der Zoll zieht außerdem konsequent Vermögen aus solchen illegalen Geschäften ein, um den entstandenen Steuerschaden auszugleichen“, erklärte ein Sprecher des Zollfahndungsamtes Hannover.

Mehr als 20 Zollbeamte waren an den Maßnahmen beteiligt.

Das Zollfahndungsamt Hannover führt die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau durch.

Quelle: Presseportal

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