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Hannoversches Schützenfest 2026: Polizei zieht positive Bilanz

Die Polizei registrierte während des Schützenfestes 2026 knapp über 50 Straftaten, was deutlich unter den Zahlen von 2022 und 2023 lag.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Die Polizei in Hannover zog eine positive Bilanz nach dem Ende des Schützenfestes 2026. In den zehn Festtagen zwischen dem 03.07.2026 und dem 12.07.2026 wurden knapp über 50 Straftaten registriert. Dies entsprach den Zahlen der beiden Vorjahre und war deutlich niedriger als in den Jahren 2022 und 2023.

Im Vergleich der letzten fünf Jahre bleibt das Niveau weiterhin niedrig. Während 2022 noch über 90 Straftaten und 2023 über 60 Straftaten registriert wurden, lag die Zahl in den Jahren 2024, 2025 und 2026 jeweils um die 50.

Ein Schwerpunkt waren erneut Körperverletzungsdelikte. Insgesamt wurden 2026 21 Körperverletzungen gemeldet. Im Vorjahr waren es elf Fälle.

Die Anzahl der Diebstahlsdelikte betrug 2026 insgesamt zwölf. Darunter waren zwei Taschendiebstähle. Im Jahr zuvor wurden zehn Diebstähle gemeldet, darunter drei Taschendiebstähle.

Zusätzlich wurden vier Bedrohungen und vier Beleidigungen von der Polizei registriert. Raubüberfälle, Widerstandshandlungen oder Angriffe auf Einsatzkräfte wurden im Zusammenhang mit dem Schützenfest 2026 nicht verzeichnet.

Insgesamt betrachtet verlief das Schützenfest 2026 aus Sicht der Polizei Hannover positiv. Trotz des leichten Anstiegs im Vergleich zu 2024 und 2025 blieb die Anzahl der Straftaten auf einem relativ niedrigen Niveau. Die Ermittlungen zu den aufgenommenen Strafverfahren dauern an. /ms, trim

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Darunter waren 2625 männliche Verdächtige, 278 weibliche Verdächtige und 1144 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

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