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Hanstedt: Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte

Am Sonntagabend versuchten Betrüger, ältere Mitmenschen um Geld zu bringen. Die Polizei warnt vor Druck am Telefon und empfiehlt direkte Kontaktaufnahme.

Foto: Depositphotos

Neu Wulmstorf (ost)

Viele Anrufe von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben

Am Sonntagabend, dem 11.1.2026, versuchten Betrüger erneut, hauptsächlich ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Zwischen 19:00 Uhr und 22:40 Uhr meldeten sich elf ältere Damen und Herren bei der Polizeistation in Maschen und gaben an, dass sie gerade von angeblichen Polizeibeamten angerufen und nach Wertgegenständen gefragt worden seien. Die Angerufenen erkannten jedoch den Betrugsversuch und legten sofort auf. Nach aktuellem Kenntnisstand entstand kein Schaden.

Die Polizei warnt erneut davor, sich am Telefon unter Druck setzen zu lassen: Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch und rufen Sie die Polizei unter der Ihnen bekannten Nummer an. Wenn es um angebliche Verwandte in Schwierigkeiten geht, legen Sie auf und rufen Sie diese Verwandten direkt an.

Winsen – Alkoholisiert gefahren

Am Sonntag, dem 11.1.2026, gegen kurz nach 14 Uhr, meldete ein Verkehrsteilnehmer einen PKW, der vor ihm in deutlichen Schlangenlinien fuhr. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug kurz darauf in der Lüneburger Straße finden. Auch hier fuhr das Auto weiterhin in Schlangenlinien. Die Fahrerin reagierte erst auf Anhaltesignale, als die Beamten Blaulicht und Martinshorn einschalteten.

Als die Beamten sich dem mit fünf Personen besetzten PKW näherten, bemerkten sie bei der Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch. Die 29-jährige Frau zeigte sich während der Kontrolle völlig uneinsichtig. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 3,4 Promille.

Der Frau wurde auf der Polizeistation eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Führerschein und Autoschlüssel wurden eingezogen.

Marxen – Führerschein nach Unfall eingezogen

Am Sonntag, dem 11.1.2026, kam es auf der L 213 zwischen Asendorf und Hanstedt zu einem Verkehrsunfall. Gegen 12:30 Uhr kollidierten die linken Außenspiegel zweier PKW im Gegenverkehr. Nach Zeugenaussagen war der 61-jährige Skoda-Fahrer in die Gegenfahrspur geraten, was zum Zusammenstoß mit dem Seat einer 42-jährigen Frau führte. Anschließend setzte der Skoda-Fahrer seine Fahrt bis nach Hanstedt fort, wo die Polizei gerufen wurde.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 61-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 4.271 Fälle, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesopfer, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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