Ein Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt, nachdem ein Lkw und ein BMW fast kollidierten. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Haren: Beinahe-Zusammenstoß bei Überholmanöver

Haren (ost)
Am 2. März 2026 um etwa 13:45 Uhr ereignete sich auf der Forststraße in Richtung Wierescher Straße ein Verkehrsunfall im Zusammenhang mit einem Überholmanöver.
Ein 62-jähriger Fahrer eines Scania-Sattelzugs mit Anhänger und ein 43-jähriger Fahrer eines 5er BMW fuhren in dieser Reihenfolge auf der Forststraße. Vor dem Lkw fuhr ein Rollerfahrer mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h. Der Lkw-Fahrer gab an, dass er nach einem Blick in den Spiegel zum Überholen des Rollerfahrers nach links ausscherte. Gleichzeitig begann jedoch auch der nachfolgende BMW-Fahrer mit dem Überholen des Lkw.
Aufgrund der schnelleren Beschleunigung seines Fahrzeugs näherte sich der BMW schnell dem ausscherenden Lkw. Um eine Kollision zu vermeiden, führte der 43-Jährige eine starke Bremsung durch und wich nach links aus. Dabei kam er mit der linken Seite seines Fahrzeugs gegen die Leitplanke.
Es kam zu keinem Zusammenstoß zwischen Lkw und Pkw. Der BMW-Fahrer wurde leicht verletzt. An seinem Fahrzeug entstanden Kratzspuren entlang der gesamten linken Seite. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unklar. Am Lkw entstand kein Schaden.
Der Rollerfahrer, dessen Identität bisher unbekannt ist, setzte seine Fahrt fort. Es ist unklar, ob er den Vorfall bemerkt hat. Die Polizei Haren bittet insbesondere den Rollerfahrer und weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 05932/72100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die der Schwerverletzten 5.122 und die der Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








