Am gestrigen Abend kam es infolge einer Verkehrskontrolle zu einer Flucht. Beide Fahrer wurden gestellt und haben keine Fahrerlaubnis. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Hatterwüsting: Verkehrskontrolle endet in Flucht

Oldenburg (ost)
Gestern Abend kam es nach einer Verkehrskontrolle zu einer Flucht. Beide Fahrer wurden später von der Polizei gestellt. Gegen sie wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Nach den bisherigen Informationen wollte eine Polizeistreife gegen 22:40 Uhr einen VW Golf auf der Bremer Heerstraße kontrollieren. Der Fahrer verließ plötzlich das Auto und flüchtete zu Fuß, während der Beifahrer das Steuer übernahm und weiterfuhr.
Währenddessen verfolgten weitere Streifenwagen den flüchtigen VW Golf. Bei der Fahrt in Richtung Hatten kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Streifenwagen im Ortsteil Hatterwüsting. Trotz des Aufpralls setzte der Golf die Flucht fort und beschädigte ein Verkehrszeichen, bevor er schließlich gestoppt werden konnte.
Der 18-jährige Fahrer aus Oldenburg wurde am Steuer angetroffen und zusammen mit dem 22-Jährigen zur Polizeidienststelle gebracht. Beide besitzen keine Fahrerlaubnis.
Sowohl der Streifenwagen als auch der VW Golf wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Golf war zudem nicht versichert und mit falschen Kennzeichen unterwegs.
Die Polizei bittet andere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die Flucht gefährdet wurden, sich zu melden. Gegen beide Fahrer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Die Ermittlungen dauern an. Hinweise werden unter der Rufnummer 0441-7904115 entgegengenommen. (165839)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








