Mehr als 400 Verkehrsteilnehmende fahren zu schnell, Autobahnpolizei erläutert Sinn und Zweck der 60 km/h.
Hedemünden: Überschreitungen in Baustelle auf A 7

Göttingen (ost)
HANN. MÜNDEN/GÖTTINGEN (at) – Zwischen der Ausfahrt Hedemünden und dem Autobahndreieck Drammetal (Landkreis Göttingen) gibt es bis in den späten Herbst eine Baustelle von etwa 10 Kilometern Länge. Derzeit werden Kanäle im Mittelstreifen saniert und Schutzeinrichtungen erneuert. Dafür sind umfangreiche Erdarbeiten erforderlich. Lastwagen müssen mit sehr niedriger Geschwindigkeit von der linken Fahrspur in die Baustelle einfahren und auch wieder aus dem Baufeld in den fließenden Verkehr zurückkehren.
Aufgrund der Vorgaben der Berufsgenossenschaft ist die Geschwindigkeit im Bereich der jeweils genutzten Baustellenzufahrten aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen auf 60 km/h begrenzt.
Die Abschnitte mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h variieren daher im Verlauf der Bauzeit. Im restlichen Baustellenbereich gilt Tempo 80. Zudem gilt im gesamten Baustellenbereich ein Überholverbot für Lastwagen, Busse und Pkw mit Anhängern.
Die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen wurde zunächst von der Autobahnpolizei Göttingen überwacht. Da regelmäßig Verstöße festgestellt wurden, begannen die Beamten am Dienstag (25.06.2024) in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Göttingen Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.
Bereits in den ersten Stunden der Kontrolle wurden über 400 Verstöße registriert. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 129 km/h.
Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Überschreitungen müssen Verkehrsteilnehmer in der Baustelle zwischen Hann. Münden-Hedemünden und dem AD Drammetal jederzeit mit weiteren Kontrollen rechnen. Die Göttinger Autobahnpolizei wird die Geschwindigkeitsmessungen in nächster Zeit verstärken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Niedersachsen insgesamt 199.150 Verkehrsunfälle. Davon waren 31.288 Unfälle mit Personenschaden, was 15,71% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,16% (4.294) der Gesamtunfälle aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,74% (1.482) ausmachten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,39% (162.086). Innerorts ereigneten sich 64,07% (127.598) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 28,83% (57.413) und auf Autobahnen 7,1% (14.139). Insgesamt gab es 370 Getötete, 5.590 Schwerverletzte und 34.159 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 199.150 |
| Unfälle mit Personenschaden | 31.288 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.294 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.482 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 162.086 |
| Ortslage – innerorts | 127.598 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 57.413 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.139 |
| Getötete | 370 |
| Schwerverletzte | 5.590 |
| Leichtverletzte | 34.159 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








