Polizei kontrolliert Geschwindigkeitsverstöße im Heidekreis, insbesondere in der Nähe von Schulen und Kindergärten. Über 50 Verstöße festgestellt, darunter auch gegen Gurtpflicht und Handynutzung während der Fahrt.
Heidekreis: Geschwindigkeitskontrollen

Heidekreis (ost)
06.05.2026 / Geschwindigkeitskontrollen im Heidekreis koordiniert
Heidekreis: Gestern führten Polizeikräfte der Polizeiinspektion Heidekreis, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, von 09:30 bis 15:00 Uhr koordinierte Verkehrskontrollen im gesamten Landkreis durch. Ein spezieller Fokus lag auf Geschwindigkeitsmessungen in der Nähe von Schulen und Kindergärten.
Während der Kontrollen wurden insgesamt mehr als 50 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die Einsatzkräfte sanktionierten auch mehrere Verstöße gegen die Gurtpflicht und die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
An einer Schule in Bad Fallingbostel wurde die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung mit 71 km/h bei erlaubten 50 km/h festgestellt. Die Fahrerin war eine 26-jährige Frau. Ebenso wurde in der Nähe eines Kindergartens in Bad Fallingbostel ein 42-jähriger Mann mit 48 km/h bei erlaubten 30 km/h erwischt.
Im südlichen Heidekreis wurde im Eisenweg in Hodenhagen die höchste Überschreitung mit 75 km/h bei erlaubten 50 km/h festgestellt. Der traurige Spitzenreiter war ein 62-jähriger Mann.
In der Kohlenbissener Straße in Munster wurde ein 31-jähriger Mann aus dem Kreis Minden-Lübbecke mit 94 km/h bei erlaubten 70 km/h erwischt.
Außerdem wurde in Soltau ein 27-jähriger Autofahrer kontrolliert, der unter dem Einfluss von THC stand. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Die Polizeiinspektion Heidekreis betont erneut, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen von Verkehrsunfällen zählt. Gerade in der Nähe von Schulen und Kindergärten können schon kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen schwerwiegende Folgen haben. Daher werden entsprechende Kontrollen auch in Zukunft durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon sind 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








