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Heidekreis: Polizeiaktion in Litauen

Die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg gelingt Schlag gegen internationale Tätergruppierung. Festnahme eines Tatverdächtigen Litauers (51) in Kaunas nach 60 Taten mit Schadenssumme über 900.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Ein umfangreicher Einsatz der Polizei in Zusammenarbeit mit der litauischen Polizei in Kaunas und Vilnius führte zu einem Schlag gegen den illegalen, internationalen Handel mit gestohlenen Fahrzeugteilen durch die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg.

In den letzten Jahren gab es eine Serie von Diebstählen an hochwertigen PKW der Marken BMW, Mercedes, Porsche und Audi in den Landkreisen Harburg und Heidekreis. Die Fahrzeuge wurden nachts gewaltsam geöffnet und die gesuchten Teile wie Scheinwerfer, Lenkräder, Airbags, Außenspiegel und Multimediaeinheiten vor Ort demontiert.

Am 12.02.2026 wurde ein dringend tatverdächtiger 51-jähriger Litauer bei einer international koordinierten Polizeiaktion in Kaunas (Litauen) festgenommen. Die ermittelnden Beamten aus Lüneburg waren direkt beteiligt. Dem Tatverdächtigen werden insgesamt 60 Taten zwischen 2020 und 2025 mit einem Schaden von über 900.000 Euro vorgeworfen.

Bei der Durchsuchung des Wohnhauses wurden verschiedene Fahrzeugteile gefunden. Es wird noch untersucht, ob diese Teile mit weiteren Straftaten in Verbindung gebracht werden können. Das genutzte Fahrzeug des Tatverdächtigen (Porsche Macan) wurde ebenfalls sichergestellt, um festzustellen, ob bei der Instandsetzung gestohlene Ersatzteile verbaut wurden.

Die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg und die Staatsanwaltschaft Lüneburg führten monatelange Ermittlungen durch. Auch drei weitere litauische Staatsangehörige im Alter von 52, 55 und 62 Jahren stehen unter Verdacht, an den Taten beteiligt gewesen zu sein. Der Hauptverdächtige soll in den kommenden Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden.

Quelle: Presseportal

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