DHL gibt Entwarnung. Polizei bestätigt keine Betrugsgefahr. Bürger zur Vorsicht aufgerufen.
Heidekreis: Warnung vor neuer Betrugsmasche

Heidekreis (ost)
30.01.2026 / Warnung vor neuer Betrugsmasche – DHL gibt Entwarnung
Heidekreis: Bezugnehmend auf die heutige Pressemitteilung über die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche im Zusammenhang mit vermeintlich gefälschten Benachrichtigungskarten, kann die Polizeiinspektion Heidekreis in Rücksprache mit DHL nun Entwarnung geben.
Nachdem der Konzern selbst vor der vermeintlichen Betrugsmasche gewarnt hat, gab das Unternehmen nun bekannt: „Nach Hinweisen aus sozialen Medien zu einer möglicherweise betrügerischen DHL-Benachrichtigungskarte hat DHL die gemeldeten Fälle geprüft. Ergebnis: Es handelt sich hier nicht um eine Betrugsmasche. Die auf dem in Social Media kursierenden Bild enthaltenen QR-Codes führen auf offizielle Subdomains von dhl.com und fragen ausschließlich einen Z Code zur Sendungszuordnung ab. Es werden keine persönlichen Daten abgefragt. DHL weist darauf hin, dass QR-Codes auf offiziellen DHL-Benachrichtigungskarten grundsätzlich nicht der Eingabe persönlicher Daten dienen. Kundinnen und Kunden können Sendungsnummern jederzeit über die offiziellen DHL-Kanäle prüfen oder sich an den Kundenservice wenden. Eine konkrete Betrugsgefahr im Zusammenhang mit den geprüften Flyern liegt nach aktuellem Kenntnisstand nicht vor.“
Dennoch weist die Polizeiinspektion Heidekreis darauf hin, dass es bereits Vorfälle mit gefälschten QR-Codes gab (Quishing, siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59460/5969636) und mahnt die Bürgerinnen und Bürger zur Vorsicht, wenn es um die Weitergabe sensibler Daten geht.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 auf 5070. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3226 auf 3422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2212 auf 2310 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1014 auf 1112 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 788 auf 950. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








