Polizei entdeckt Cannabisplantage nach Hinweis aus der Bevölkerung, drei Personen vorläufig festgenommen
Hemeringen: Cannabisplantage in leerstehendem Gebäude entdeckt

Hessisch Oldendorf (ost)
In Hessisch Oldendorf (Hemeringen) wurden am Dienstag (04.08.2026) gegen 17:25 Uhr Polizeibeamte aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung auf starken Cannabisgeruch und Personenverkehr an einem scheinbar verlassenen Gebäude im Ortsteil Hemeringen entsandt.
Die eingesetzten Polizisten konnten die gemeldeten Beobachtungen vor Ort bestätigen. An der Rückseite des Gebäudes trafen sie auf eine 33-jährige Frau, die beim Erkennen der Einsatzkräfte in das Gebäude ging und die Tür hinter sich schloss.
Das Gebäude wurde daraufhin von Unterstützungskräften umstellt. Ein 34-jähriger Mann verließ das Gebäude und kam mit den Einsatzkräften in Kontakt. Gleichzeitig versuchte ein 36-jähriger Mann, über das Dach auf ein angrenzendes Grundstück zu fliehen. Dabei verletzte er sich leicht. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Die 33-jährige Frau wurde überredet, die Tür zu öffnen und ebenfalls vorläufig festgenommen.
Bei der folgenden Überprüfung des Gebäudes wurde eine Indoor-Cannabisplantage entdeckt. Außerdem wurden weitere Cannabisprodukte gefunden und beschlagnahmt.
Die polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen dauern an und werden vom zuständigen Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden durchgeführt.
Die vorläufig festgenommenen Personen sind zwei Männer im Alter von 34 und 36 Jahren sowie eine 33-jährige Frau.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 die Zahl auf 236 sank, von denen 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 zurück. Insgesamt gab es 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 269 männliche und 46 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








