Am Freitag wurden in einem Imbiss in Hessisch Oldendorf 9 Personen durch Pfefferspray verletzt. Eine 23-jährige Frau soll das Reizgas durch ein Fenster in die Räumlichkeiten gesprüht haben.
Hessisch Oldendorf: Reizgas in Imbiss versprüht

Hessisch Oldendorf (ost)
Am Freitag (17.04.2026) gab es in einem Schnellimbiss in der Lange Straße in Hessisch Oldendorf mehrere Verletzte durch Pfefferspray.
Nach bisherigen Informationen waren um 20:50 Uhr neun Personen im Imbiss, als sie anfingen zu husten. Sie gingen daraufhin nach draußen. Zeugenaussagen zufolge war eine 23-jährige Frau außerhalb des Imbisses dafür verantwortlich, dass sie Atembeschwerden hatten. Sie sprühte Reizgas durch ein Fenster in die Räumlichkeiten. Alle Betroffenen lehnten eine ärztliche Behandlung ab und konnten vor Ort bleiben. Die alarmierten Polizisten entdeckten eine junge Frau vor Ort, die verdächtigt wird, die Tat begangen zu haben.
Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Hessisch Oldendorf unter der Telefonnummer 05152/ 69872-0 zu melden.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Untersuchungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315. Davon waren 329 männlich, 269 männlich und 127 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








