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Hildesheim: 15-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor Polizei

Ein Jugendlicher versucht, einer Verkehrskontrolle zu entkommen und ignoriert dabei rote Ampeln und Spielende Kinder.

Foto: unsplash

Hildesheim (ost)

In HILDESHEIM – (jpm) versuchte ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer am Donnerstagnachmittag (30.07.2026) im Stadtgebiet Hildesheim einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Er wurde schließlich in der Fußgängerzone (Almsstraße) gestoppt. Der Jugendliche wird nun wegen mehrerer Straftaten untersucht.

Um 14:10 Uhr versuchte eine Streifenbesatzung, den Jugendlichen im alten Dorf einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Als er dies bemerkte, flüchtete er. Dabei ignorierte der 15-Jährige Lautsprecherdurchsagen, Blaulicht und Martinshorn. Seine Flucht führte ihn über verschiedene Straßen in der Nordstadt, zunächst auf den Bahnhofsvorplatz. Von dort setzte er seine Flucht über die Bernwardstraße und die Kaiserstraße in die Almsstraße fort. Ein Beamter der Innenstadtwache konnte den Jugendlichen schließlich festhalten.

Während der Flucht kam es zu mehreren riskanten Fahrmanövern seitens des Jugendlichen. Er missachtete beispielsweise mindestens zwei rote Ampeln und fuhr im Bereich Angoulêmeplatz/Bernwardstraße zwischen spielenden Kindern hindurch.

Außerdem fährt der E-Scooter ersten Ermittlungen zufolge mehr als doppelt so schnell wie die gesetzlich zulässigen 20 km/h.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 15-Jährige in die Obhut einer Erziehungsberechtigten übergeben. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt. Gegen den Jugendlichen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen des Verdachts auf ein unerlaubtes Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

Zeugen, die während der Flucht gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aus, mit insgesamt 1.665 Fällen. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% aller Unfälle, also 173.330. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzte 5.122 und Leichtverletzte 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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