Ein 24-Jähriger wurde durch Schläge schwer verletzt. Der Tatverdächtige wurde nach kurzer Flucht von der Polizei gestellt.
Hildesheim: 24-Jähriger schwer verletzt, Tatverdächtiger gestellt

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) Am Sonntagmorgen (12.04.2026) wurde ein junger Mann aus Hildesheim gegen Mitternacht in der Kaiserstraße durch Schläge schwer im Gesicht verletzt. Ein 28-jähriger Hildesheimer steht im Verdacht, der nach dem Eingreifen von zwei Zeugen zunächst flüchtete und schließlich von der Polizei gefasst wurde.
Nach bisherigen Untersuchungen sollen sich die Zeugen in einer Gaststätte aufgehalten haben, als sie im Eingangsbereich eines gegenüberliegenden Gebäudes einen Streit bemerkten, bei dem ein Mann auf einen anderen eingeschlagen haben soll. Die Zeugen liefen daraufhin nach draußen und forderten den Täter auf, aufzuhören. Einer rief gleichzeitig den Notruf an. Der Schläger soll daraufhin in Richtung Lüntzelstraße davongelaufen sein.
Der 24-Jährige soll Berichten zufolge mit Fäusten und einer Glasflasche attackiert worden sein. Der Rettungsdienst brachte den Mann später ins Krankenhaus.
Der Verdächtige, dessen Aussehen bekannt war, wurde von Polizeibeamten im Bereich des Marienfriedhofs festgenommen und zur Wache gebracht, wo ihm aufgrund von Alkoholeinfluss eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Er und das Opfer sollen sich bekannt sein. Die genauen Hintergründe und Abläufe des Vorfalls sind derzeit unbekannt und werden derzeit von den Ermittlungen untersucht.
Falls es weitere Zeugen gibt, werden sie gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








