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Hildesheim: Diebstahl durch falsche Wasserwerker

Ein Senior wurde in seinem Haus bestohlen. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall am Mittwoch um 12:15 Uhr.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

HEILIGEN – (jpm) Ein älterer Herr aus Heersum wurde am Mittwoch um 12:15 Uhr (14.10.2026) Opfer eines Diebstahls in seinem Zuhause. Die Polizei hat daraufhin Ermittlungen eingeleitet und sucht nach möglichen Zeugen.

Nach bisherigen Informationen gelang es einem falschen Handwerker, sich unter einem Vorwand Zugang zu den Wohnräumen des betagten Mannes zu verschaffen und ihn abzulenken. Als der Fremde nach kurzer Zeit verschwunden war, fehlten aus einem Zimmer mehrere Schmuckstücke.

Die Ermittler vermuten, dass ein zweiter Täter unbemerkt ins Haus gelangte, es durchsuchte und dabei die gestohlenen Gegenstände mitnahm.

Der vermeintliche Handwerker, der den Bewohner ablenkte, wird als etwa 30 Jahre alt und ca. 170 cm groß beschrieben, mit mittellangen dunklen Haaren. Seine Statur wurde als kräftig, aber nicht dick beschrieben. Er trug eine gelbe Weste und hatte einen Notizblock bei sich.

Zusätzlich wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass zum Zeitpunkt des Diebstahls ein Auto in der Nähe des betroffenen Wohnhauses gestanden haben soll, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte. Es handelte sich um einen grauen Kombi mit deutschen Kennzeichen, die vermutlich mit einem dreistelligen Buchstabenkombination begannen.

Zeugen, die den falschen Handwerker oder das beschriebene Fahrzeug insbesondere im südlichen Bereich Heersums gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 gelöst wurden, während es 2023 nur noch 236 registrierte Fälle gab, von denen 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 329 männlich und 51 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 269 männliche und 46 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 152 im Jahr 2022 auf 127 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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