Die Polizei in Elze hat mehrere Strafverfahren eingeleitet, nachdem Jugendliche mit technisch veränderten E-Scootern kontrolliert wurden.
Hildesheim: E-Scooter Kontrolle in Elze – Strafverfahren eingeleitet

Hildesheim (ost)
Elze (schi) – Am Samstag, den 19.09.2026, gegen 12:50 Uhr, informierten Augenzeugen die Polizei über einen auffällig schnell fahrenden E-Scooter auf der Bundesstraße 1/Hildesheimer Landstraße in Elze. Aufgrund des Verdachts, dass der E-Scooter mit überhöhter, beziehungsweise technisch unzulässiger Geschwindigkeit unterwegs war und möglicherweise weitere strafbare Handlungen in Verbindung mit dem Fahrzeug begangen wurden, startete die Polizei eine Nahbereichsfahndung.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Jugendliche mit ihren E-Scootern in der Schillerstraße angetroffen und überprüft. Als ein Streifenwagen auftauchte, fuhr ein Jugendlicher mit seinem E-Scooter zunächst in eine unbekannte Richtung davon.
Im Laufe der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass einer der kontrollierten E-Scooter manipuliert worden war. Nach weiteren Untersuchungen konnte auch der zunächst geflüchtete Jugendliche identifiziert und gefunden werden. Insgesamt wurden von der Polizei zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie zwei Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Die Polizei Elze betont, dass E-Scooter nur gemäß den gesetzlichen Vorschriften im öffentlichen Verkehr genutzt werden dürfen. Wenn ein E-Scooter so umgebaut wird, dass er schneller fährt als die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, kann eine Fahrerlaubnis erforderlich sein. Zudem kann durch solche technischen Änderungen die bestehende Versicherungspflicht oder der Versicherungsschutz beeinträchtigt werden.
Daher werden auch in Zukunft gezielte Kontrollen von E-Scootern durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Verstöße konsequent zu ahnden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1.665, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle darstellt. In Ortslagen gab es 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







