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Hildesheim: Einbrecher in Untersuchungshaft

Ein 22-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er in eine Wohnung eingebrochen war. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

HILDESHEIM – (jpm) In der Nacht zu Donnerstag, 06.08.2026, wurde ein 22-jähriger Mann vorläufig von der Polizei festgenommen, da er dringend verdächtigt wird, in eine Wohnung in der Nordstadt eingebrochen zu sein. Ein Ermittlungsrichter ordnete heute, am Freitag, Untersuchungshaft gegen ihn an.

Nach vorliegenden Informationen soll der Verdächtige gegen 01:00 Uhr über das Dach durch ein geöffnetes Fenster in eine Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrichstraße eingedrungen sein. Die Mieter überraschten ihn dabei und alarmierten die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden den Verdächtigen später auf dem Dach des Hauses, wo er sich zurückgezogen hatte. Um ihn zu sichern, wurde die Berufsfeuerwehr hinzugezogen, die eine Drehleiter in Position brachte und ein Sprungpolster bereitstellte.

Letztendlich konnten die Einsatzkräfte den Verdächtigen dazu bringen, das Dach zu verlassen. Er ließ sich dann widerstandslos festnehmen.

Laut Zeugenaussagen soll ein zweiter Verdächtiger am Tatort gesehen worden sein, der offenbar entkommen konnte.

Das Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 22-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Nachdem ihm dieser heute von einem Ermittlungsrichter verkündet wurde, brachten Polizeibeamte den Mann in eine Jugendanstalt.

Die Untersuchungen dauern weiterhin an.

Alle Presseanfragen werden ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantwortet.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

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