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Hildesheim: Nächtliche Fahrzeugkontrolle führt zu Festnahmen

Beamte stoppen Audi mit verdächtigen Insassen, die Einbruchswerkzeug dabei haben. Männer vorläufig festgenommen, Ermittlungen wegen Einbruchsversuchs laufen.

Foto: Depositphotos

Gifhorn (ost)

In der Nacht zum heutigen Mittwoch, kurz nach Mitternacht, bemerkten zwei Polizeibeamte des Einsatz- und Streifendienstes in Gifhorn einen Audi A6 mit ausländischer Zulassung. Das Fahrzeug fuhr langsam auf der Alfred-Bessler-Straße in Richtung Bundesstraße 4. An der Ampelkreuzung bog der Audi dann in die Straße „Im Heidland“ ab. Die Beamten verfolgten das Auto durch das Gewerbegebiet und führten schließlich eine Kontrolle durch.

Im Audi saßen fünf Männer. Bei der Inspektion des Fahrzeuginnenraums machten die Beamten eine bemerkenswerte Entdeckung: Die Männer hatten Masken, Funkgeräte und Werkzeug bei sich. Außerdem stand der 38-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Während der Überprüfung eines ansässigen Unternehmens im Gewerbegebiet wurden frische Einbruchsspuren von anderen Beamten festgestellt. Weitere Untersuchungen und Informationen, zu denen aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Angaben gemacht werden können, deuten darauf hin, dass die kontrollierten Personen verdächtig sind, an diesem Einbruchsversuch beteiligt zu sein.

Die Männer im Alter von 22, 24, 36 und zweimal 38 Jahren wurden noch in derselben Nacht vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Gifhorn gebracht. Am Morgen übernahmen Beamte des Zentralen Kriminaldienstes die weiteren Ermittlungen. Die Männer wurden befragt, erkennungsdienstlich behandelt und nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim gegen Mittag freigelassen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Einbruchdiebstahls werden vom Zentralen Kriminaldienst unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1837 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2141 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 742 auf 793. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 777 auf 829, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 747 männliche Verdächtige und 82 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 319 auf 334. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.837 2.141
Anzahl der aufgeklärten Fälle 742 793
Anzahl der Verdächtigen 777 829
Anzahl der männlichen Verdächtigen 714 747
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 63 82
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 319 334

Quelle: Bundeskriminalamt

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