Am Abend des 27.04.2026 wurde eine Nachricht mit möglichen Straftaten über einen Schüleraccount verschickt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Hildesheim: Polizei ermittelt nach E-Mail über Schulaccount

Hildesheim (ost)
Am Abend des 27.04.2026 wurde über den schulinternen E-Mail-Account eines Schülers aus Nordstemmen eine Nachricht an mehrere Mitschüler gesendet, in der mögliche Straftaten angedroht wurden. Nachdem die Polizei darüber informiert wurde, hat sie sofort mit den Ermittlungen begonnen.
Aktuelle Informationen legen nahe, dass der E-Mail-Account des Schülers von Unbekannten missbraucht wurde.
Zu keiner Zeit bestand eine tatsächliche Gefahr.
Die laufenden Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und des Verdachts des Ausspähens von Daten dauern an.
In diesem Zusammenhang betont die Polizei die Bedeutung sicherer Passwörter. Um die eigenen Konten und die der Kinder vor unbefugtem Zugriff zu schützen, sollte die Passwortvergabe den Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik entsprechen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, wovon 4662 gelöst wurden. Es gab insgesamt 3226 Verdächtige, darunter 2212 männliche, 1014 weibliche und 788 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13218, wobei 5070 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3422, wobei 2310 männliche, 1112 weibliche und 950 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit insgesamt 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








