Die Polizei reagierte auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Schussgeräusche und ein flüchtiges Auto waren ebenfalls Teil des Vorfalls.
Hildesheim: Polizeieinsatz in Giesen

Hildesheim (ost)
GIESEN – (jpm) Heute Mittag (29.04.2026) war die Polizei aufgrund einer unklaren Situation mit vielen Fahrzeugen in Giesen im Einsatz. Es gab Berichte über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Rathausstraße.
Gegen 12:00 Uhr meldete ein Zeuge angebliche Schüsse und mögliche Streitigkeiten bei der Polizei. Es gab auch Hinweise auf ein Auto, das vom Tatort weggefahren sein soll.
Als die ersten Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, waren keine Personen mehr zu finden. An der Adresse des Autos wurde ein 25-jähriger Mann angetroffen, der angeblich an der Auseinandersetzung beteiligt war.
Der andere Beteiligte, ein 48-jähriger Mann, rief kurz darauf bei der Polizei an und erschien dann persönlich am Tatort.
Es wird angenommen, dass die Männer während eines Streits körperlich aneinandergeraten sind. Der 48-Jährige wird verdächtigt, eine Schreckschusswaffe abgefeuert zu haben. Es wurden keine sichtbaren Verletzungen festgestellt. Die genauen Umstände und Hintergründe sind Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.
Die vermeintliche Waffe wurde sichergestellt. Beide Männer wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die relevante Informationen haben und noch nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05066/985-0 bei der Polizei Sarstedt zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








