Die Polizei lobt die friedliche Atmosphäre beim Festival mit 25.000 Besuchern. Die Abreise verläuft aufgrund eines Staus auf der A7 langwierig.
Hildesheim: Positive Bilanz nach M’era Luna Festival

Hildesheim (ost)
Am Wochenende fand das jährliche M’era Luna Festival am Flugplatz Hildesheim statt, an dem insgesamt etwa 25.000 Besucher teilnahmen.
Die Polizei war während des Einsatzes durchgehend am Veranstaltungsort präsent. Wie in den Vorjahren verlief das Event auch dieses Jahr vollkommen friedlich.
Die Anwesenheit der Polizei wurde von vielen Teilnehmern ausdrücklich positiv bewertet. Viele von ihnen bedankten sich bei den Beamten für ihren Einsatz.
Außerdem verlief die Kooperation mit anderen beteiligten Institutionen wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Stadt Hildesheim und dem Veranstalter reibungslos.
Angesichts der großen Menschenmenge war die Anzahl der Straftaten über das gesamte Wochenende hinweg gering. Die Einsatzkräfte registrierten sechs vollendete und einen versuchten Diebstahl, sowie jeweils eine Fundunterschlagung, Körperverletzung, Bedrohung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Trunkenheitsfahrt und Verkehrsunfallflucht. Zudem wurden vier Fälle von unsittlicher Berührung von Besuchern angezeigt. In zwei weiteren Fällen kam es zu Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten. Die Einsatzkräfte haben in allen Fällen entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Anreise am Freitag verlief aufgrund eines angepassten Verkehrskonzepts weitgehend ohne Zwischenfälle. Obwohl es am Morgen zu Behinderungen insbesondere rund um das Veranstaltungsgelände kam, normalisierte sich der Verkehr ab dem Vormittag.
Die Abreise ist derzeit im Gange. Viele Besucher befinden sich noch auf dem Festivalgelände. Aufgrund eines Staus auf der A7 zwischen Hildesheim Drispenstedt und dem Rastplatz „An der Alpe“ verläuft der Abreiseverkehr hauptsächlich über die B6 in Richtung Norden, was zu Behinderungen in diesem Bereich führt. Ansonsten läuft der Verkehr in der Stadt normal. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sich die Abreise voraussichtlich bis in den Nachmittag hinziehen wird.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








