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Hildesheim: Raser gestellt

Ein 43-jähriger Fahrzeugführer wurde nach einer Verfolgungsfahrt auf der A7 gestoppt. Verdacht auf Drogen- und Alkoholeinfluss, Führerschein beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

In HILDESHEIM-BAB-(kri) ereignete sich am Abend des 18.09.2026 gegen 18:30 Uhr eine Verfolgungsfahrt auf der Bundesautobahn 7 in Richtung Kassel.

Nachdem ein 43-jähriger Fahrer aufgrund übermäßiger Geschwindigkeit und gefährlicher Überholmanöver auffiel, ignorierte er mehrmals die Anhaltesignale der Autobahnpolizei.

Die Verfolgung endete schließlich auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Bockenem, wo der Mann sein Auto stoppte. Es besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe und sein Führerschein wurde eingezogen.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen, Trunkenheit am Steuer und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle von 35970 auf 36058. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb mit 33839 bzw. 33800 stabil. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 30300 auf 29653 gesunken, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 25755 weiterhin höher ist als der Anteil der weiblichen Verdächtigen mit 3898. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 Fälle oder 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 Unfälle außerorts (6,61%) und 3.672 Unfälle auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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