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Hildesheim: Sattelzug steckt in Autobahnbaustelle fest

Ein Sattelzug verirrte sich in eine Autobahnbaustelle und steckte fest, nachdem der Fahrer versuchte, zu wenden.

Festgefahrener Sattelzug im Baustellenbereich bei der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt
Foto: Presseportal.de

Hildesheim (ost)

Hildesheim (stä)

Am Freitagmittag gegen 13:20 Uhr ereignete sich auf der BAB 7 in Hildesheim im abgesperrten Baustellenbereich der Südfahrbahn ein ungewöhnlicher Vorfall.

Eine Autofahrerin meldete einen Sattelzug, der offensichtlich in der Baustelle an der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt stecken geblieben war.

Die Polizisten vor Ort bestätigten die Meldung der Autofahrerin und sahen sich eine interessante Situation an.

Der 48-jährige Fahrer aus Belarus fuhr trotz der Verbotsschilder und der Baustellenabsicherung die gesperrte Auffahrt an der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt hinauf. Als er auf der Fahrbahn war, bemerkte er seinen Fehler und versuchte, seinen Sattelzug zu wenden. Dabei rutschte die Vorderachse seiner Zugmaschine in eine ca. 40 cm tiefe Vertiefung der abgefrästen Betonfahrbahn. An der Betonkante der neu errichteten Fahrbahn blieb die Zugmaschine stecken und konnte nicht mehr aus eigener Kraft herauskommen.

Die Polizisten schafften es, eine Rampe aus vorhandenem Baustellenmaterial unter die Vorderreifen des Sattelzugs zu legen, sodass er gegen 14:40 Uhr aus der Vertiefung herausfahren konnte.

An der Unterseite der Zugmaschine und an der neuen Betonfahrbahn entstanden Schäden. Die Polizisten der Autobahnpolizei Hildesheim nahmen den Vorfall als Verkehrsunfall auf. Der Fahrer, der den Vorfall verursacht hatte, muss aufgrund von Verkehrsordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld rechnen.

Der Verkehr auf der BAB7 war durch den Vorfall nicht eingeschränkt oder gefährdet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 4.271 Fälle, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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