Rentnerin in Hildesheim Opfer von Trickdieben, Ermittler suchen Zeugen nach Diebstahl in ihrer Wohnung.
Hildesheim: Seniorin beklaut von angeblichen Handwerkern

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) Eine ältere Dame aus der südlichen Hildesheimer Innenstadt wurde am vergangenen Freitagmittag, 31.07.2026, in ihrem Zuhause von vermeintlich zwei Trickdieben heimgesucht, die vorgaben, Handwerker zu sein.
Nach bisherigen Untersuchungen soll einer der Täter gegen 12:30 Uhr an der Haustür der Geschädigten geklingelt und behauptet haben, dass es Probleme mit den Rohren im Gebäude gebe, weshalb eine Überprüfung in der Wohnung der Frau notwendig sei. Auf diese Weise gelang es dem Unbekannten, Zutritt zu den Räumlichkeiten zu erhalten und die Rentnerin abzulenken.
Kurz nachdem der Mann gegangen war, kamen der Dame Zweifel an der Geschichte. Bei genauerer Untersuchung stellte sie dann das Fehlen von Bargeld und Wertsachen fest.
Die Ermittler nehmen an, dass ein zweiter Täter das Haus betrat und die Gegenstände stahl, während die Bewohnerin in einem ihrer Zimmer mit seinem Komplizen sprach.
Der Täter, der die Dame ablenkte, wird auf etwa 40 Jahre geschätzt, etwa 180 cm groß und kräftig, aber nicht dick, sein. Seine Haut soll dunkel und seine Haare schwarz sein. Er trug eine schwarze Jacke, schwarze Hosen und eine schwarze Kappe. Der Mann soll nicht wie ein typischer Handwerker ausgesehen haben.
Personen, die den Unbekannten, möglicherweise in Begleitung einer anderen Person, und/oder auch ein dazugehöriges Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. Insbesondere geht es um die Bereiche Wiesenstraße, Struckmannstraße, Dörrienstraße, Piningstraße, Storrestraße und Sprengerstraße.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








