Zwei Männer sitzen in Untersuchungshaft, nachdem sie einen 19-Jährigen zusammengeschlagen haben. Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Hildesheim: Tatverdächtige Männer in Untersuchungshaft

Hildesheim (ost)
In HILDESHEIM – (jpm) Stehen zwei Beschuldigte im Alter von 19 und 23 Jahren unter dringendem Verdacht, am späten Dienstagabend (21.07.2026) gemeinsam einen 19-Jährigen im Butterborn zusammengeschlagen und verletzt zu haben.
Nach bisherigen Untersuchungen kam es zwischen den Beschuldigten und dem Opfer gegen 22:25 Uhr auf offener Straße in Anwesenheit weiterer unbekannter Personen zu einem lautstarken Streit. Während des Streits sollen die Verdächtigen den 19-Jährigen mit Schlägen und Tritten attackiert haben, bevor sie sich in verschiedene Richtungen entfernten.
Der Verletzte wurde später mit Kopfverletzungen von Rettungsdiensten in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
Die beiden Beschuldigten wurden noch in der Nacht zu Mittwoch aufgrund von Zeugenaussagen identifiziert und vorübergehend festgenommen. Beide haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland.
Im Zuge der Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Antrag auf Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr gegen die Männer, dem das Amtsgericht folgte. Nach der Vorführung vor einem Ermittlungsrichter am heutigen Donnerstag wurde der 19-Jährige in eine Jugendanstalt und der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die genauen Hintergründe und Umstände des Vorfalls sowie die Beziehung zwischen Opfer und Verdächtigen sind Gegenstand der fortlaufenden Untersuchungen.
Anfragen von Medien sind ausschließlich an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim zu richten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle verzeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








