Am Samstag führten THW und Polizei eine Übung auf der gesperrten Südfahrbahn der BAB 7 durch.
Hildesheim: Übung auf der BAB 7 durchgeführt

Hildesheim (ost)
In Hildesheim / BAB 7 – (gle) – Am Samstag, dem 09.05.2026, führten freiwillige Helfer des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Hildesheim, zusammen mit Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim eine Übung auf der Bundesautobahn 7 durch.
Die Übung fand auf der derzeit gesperrten Südfahrbahn der BAB 7 im Bereich Hildesheim aufgrund von Fahrbahnsanierungsarbeiten statt. Es gab keine zusätzlichen Beeinträchtigungen für den Verkehr über die Baustelle hinaus.
Während der gemeinsamen Schulung wurden vor allem die Errichtung von Verkehrssicherungen und Sperrmaßnahmen sowie Einsätze und Kolonnenfahrten auf Bundesautobahnen und Schnellstraßen geübt. Darüber hinaus wurden den beteiligten Einsatzkräften die spezifischen Gefahren des Arbeitsplatzes Autobahn sowie Maßnahmen für ein sicheres Verhalten im Einsatz in Theorie und Praxis vermittelt.
Aufgrund der vielfältigen Qualifikationen der freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie der vorhandenen technischen Ausrüstung stellt das THW eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung komplexer Einsatzszenarien dar. Dies wurde bereits bei mehreren Einsätzen deutlich, einschließlich des Einsatzes während des Unwetters am 09.01.26 auf der BAB 7 bei Hildesheim (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6193671).
Regelmäßige Aus- und Fortbildungen sowie der organisationsübergreifende Informationsaustausch sind entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine sichere Bewältigung von Einsätzen. Das THW ist dabei ein wichtiger Netzwerkpartner der Polizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen fanden 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%) statt. Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen in Niedersachsen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








