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Hildesheim: Verdacht auf versuchtes Tötungsdelikt auf Rastanlage

Zwei Männer geraten in Streit, einer schwer verletzt mit Messer. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

HILDESHEIM BAB -(kri)-Am gestrigen Tag, 21.03.2026, ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der T+R Hildesheimer Börde an der A7, Fahrtrichtung Hannover, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Laut ersten Erkenntnissen hatten die beiden 37-jährigen Männer zuvor gemeinsam Alkohol konsumiert. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es dann zu einem Streit, der schließlich in eine gewaltsame Auseinandersetzung eskalierte. Dabei zog einer der Männer ein Messer und verletzte seinen Gegner schwer am Kopf. Der Verletzte wurde vor Ort medizinisch versorgt und danach ins Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen als potenziell lebensbedrohlich eingestuft wurden. Auch der andere Mann wurde aufgrund von Schmerzen ins Krankenhaus gebracht. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der mutmaßliche Täter vorläufig festgenommen.

Die genauen Umstände und Hintergründe sind derzeit noch weitgehend unklar. Die Ermittlungen wurden vom 1. Fachkommissariat übernommen.

Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei veröffentlicht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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