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Hildesheim: Vergessenes Mobiltelefon und verlorenes Stofftier lösen Einsätze aus

Am Samstag kam es zu zwei Einsätzen der Autobahnpolizei, nachdem ein Smartphone vergessen und ein Stofftier verloren wurde. Die Beamten konnten beide Gegenstände sicher einsammeln.

Bild 2/2 - Smartphone
Foto: Presseportal.de

Hildesheim (ost)

Autobahn 7 / Bad Salzdetfurth – (gle) – Am Samstag, dem 18.07.2026 ereigneten sich zwei Vorfälle, da in einem Fall ein Handy vergessen und in einem anderen Fall ein Kuscheltier verloren wurde.

Um 06:32 Uhr wurden die Polizeibeamten der Autobahnpolizei Hildesheim und die Rettungskräfte aus Schellerten zum ersten Einsatz gerufen. Nach einer Pause an der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde / Ost hatte eine Person ein Mobiltelefon auf einem Fahrzeug abgelegt und war dann auf die BAB 7 in Richtung Hannover gefahren. Kurz hinter der Auffahrt fiel das Handy vom Fahrzeug. Dadurch wurde automatisch ein Notruf an die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Hildesheim sowie die Polizeileitstelle abgesetzt. Da keine Sprachverbindung hergestellt werden konnte, machten sich sofort Rettungskräfte aus Schellerten und Polizeibeamte auf den Weg zum angegebenen Einsatzort. Dort wurde jedoch nur das beschädigte Handy gefunden, so dass der Einsatz schnell beendet werden konnte.

Um 18:35 Uhr wurde der Polizeileitstelle gemeldet, dass in der Gegenrichtung, zwischen der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde / West und der Anschlussstelle Derneburg, ein Gegenstand liegen würde. Auch hier machten sich die Beamten auf den Weg und konnten ein Kuscheltier von der Autobahn entfernen.

Im ersten Fall konnte der Besitzer und Eigentümer des Handys ermittelt werden und wird schriftlich benachrichtigt. Im zweiten Fall sucht das Kuscheltier noch nach seinem Besitzer / seiner Besitzerin.

Die Autobahnpolizei empfiehlt grundsätzlich, keine Gegenstände auf Fahrzeugen abzulegen. Diese können schnell vergessen und nach Fahrtantritt verloren gehen. Vor allem auf Autobahnen führen verlorene Gegenstände täglich zu Einsätzen aufgrund von Gefahrenstellen oder sogar Verkehrsunfällen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen 81,86% der Unfälle waren Sachschadensunfälle ohne Personenschaden. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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