Bundespolizei nimmt 26-jährige Deutsche im Hauptbahnhof Hannover fest. Sicherungshaftbefehl wegen räuberischen Diebstahls, 8 Gramm Kokain gefunden.
Hildesheim: Verhaftung nach Diebstahl und Drogenfund

Hannover (ost)
Am Sonntagabend haben Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Hannover eine 26-jährige deutsche Staatsbürgerin ohne festen Wohnsitz am Hauptbahnhof Hannover festgenommen.
Die Frau wurde zuvor um 20 Uhr nach einem Ladendiebstahl kontrolliert. Eine Überprüfung der Daten ergab, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen räuberischen Diebstahls gegen sie vorlag. Darüber hinaus fanden die Beamten acht Gramm Kokain, das sie bei sich trug. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Drogen.
Im Jahr 2024 wurde die 26-jährige Frau bereits vom Amtsgericht Lehrte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung von drei Jahren ausgesetzt. Während dieser Bewährungszeit wurde sie erneut vom Amtsgericht Hannover wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Seitdem war sie untergetaucht.
Nachdem die Frau am Sonntag erneut straffällig wurde, erfolgte ihre Festnahme durch die Bundespolizeiinspektion Hannover unverzüglich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie in Gewahrsam genommen. Von dort aus wird sie in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
Zusätzlich leiteten die Bundespolizisten zwei weitere Ermittlungsverfahren ein – eines wegen Diebstahls und eines wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität aufgezeichnet, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








