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Hildesheim: Verkehrsunfall auf BAB 7 führt zu Vollsperrung

Massive Verkehrsbehinderungen aufgrund von Unfall zwischen Porsche und VW auf der Autobahn 7 Richtung Hannover.

Unfallstelle
Foto: Presseportal.de

Hildesheim (ost)

Autobahn 7 / Hildesheim – (gle) – Am Mittwoch, dem 27.05.2026, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 7 in Richtung Hannover kurz hinter der Autobahnanschlussstelle Drispenstedt ein Verkehrsunfall.

Ein 48-jähriger Hannoveraner fuhr mit seinem Auto, einem Porsche Cayenne Turbo, auf der Autobahn 7 zwischen der AS Drispenstedt und dem Autobahnparkplatz An der Alpe / Ost. Im Fahrzeug befand sich eine 15-jährige Beifahrerin. Hinter dem Porsche fuhr ein 58-jähriger Kieler mit einem VW Touran.

Der 48-Jährige musste aufgrund des stockenden Verkehrs sein Fahrzeug abbremsen. Aus bisher unbekannten Gründen fuhr der 58-Jährige auf den Porsche auf.

Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Insassen des Porsches leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus in Hannover gebracht werden. Aus den Fahrzeugen liefen Betriebsstoffe aus. Sie waren nicht mehr fahrbereit.

Die Autobahn 7 musste für den Einsatz des Rettungsdienstes und der Bergungsunternehmen bis 13:45 Uhr ab der AS Drispenstedt in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Dadurch kam es neben der Autobahn 7 auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Bundesstraßen 6 und 494.

Auf dem Weg zur Unfallstelle musste eine Streifenwagenbesatzung das Einsatzfahrzeug an der AS Drispenstedt abstellen und die knapp einen Kilometer entfernte Unfallstelle zu Fuß erreichen. Aufgrund der Tatsache, dass viele Verkehrsteilnehmer im Stau zu dicht auf die vor ihnen fahrenden Fahrzeuge aufgefahren waren, war es unmöglich, eine Rettungsgasse zu bilden. Einige Fahrzeugführer weigerten sich auch, der Umleitung an der AS Drispenstedt zu folgen, und umfuhren die eingerichtete Absperrung. Dies führte zu weiteren Verzögerungen bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1.665, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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