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Hildesheim: Vermeintliche Schusswaffe im Verkehr

Polizei Hildesheim fahndet nach schwarzen Kleinwagen, Spielzeugpistole gefunden. Keine Gefahr für Bevölkerung.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

In Hildesheim (vos) – Am 19.07.2026 um 13:21 Uhr informierten mehrere Verkehrsteilnehmer die Polizei Hildesheim darüber, dass aus einem schwarzen Kleinwagen heraus auf sie mit einer Pistole gezielt wurde. Sofort wurde eine umfassende Suche nach diesem Auto eingeleitet.

Während dieser Suche konnten vor der Wohnadresse der Fahrzeughalterin schließlich drei Personen zu Fuß identifiziert werden, die mit dem Auto und damit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden konnten. Es handelte sich um die 21-jährige Tochter der Fahrzeughalterin sowie zwei 17- und 19-jährige Brüder aus Ronnenberg. Sie führten die Beamten schließlich zu dem in der Nähe geparkten Auto.

Aufgrund eines zeitgleich eingegangenen Hinweises einer Anwohnerin konnte die vermeintliche Schusswaffe in direkter Nähe unter einem anderen geparkten Auto gefunden werden. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Spielzeugpistole handelte.

Es bestand also zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung.

Gegen die drei Beschuldigten wird nun wegen Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz ermittelt; gegen den 19-Jährigen zusätzlich wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen kam es allein im Stadtgebiet von Hildesheim zu mehreren Vorfällen gegen andere Autofahrer und möglicherweise auch Passanten. Weitere Geschädigte sowie Zeugen werden daher gebeten, sich unter der 05121-939-115 mit der Polizei Hildesheim in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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