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Himmelsthür: Trickdieb als Handwerker, Seniorin bestohlen

Ein Trickdieb gab vor, die Wasserqualität zu überprüfen, lenkte die Seniorin ab und entwendete Geld aus ihrer Wohnung.

Foto: unsplash

Hildesheim (ost)

HILDESHEIM – (jpm) Ein Dieb gab vor, ein Handwerker zu sein, um am Dienstagnachmittag (25.11.2025) Zugang zur Wohnung einer älteren Frau aus Himmelsthür zu erhalten und dabei Geld zu stehlen.

Nach bisherigen Informationen klingelte der Unbekannte gegen 14:50 Uhr bei der Seniorin und gab vor, die Wasserqualität aufgrund einer beschädigten Leitung überprüfen zu müssen. In der Wohnung soll der Mann die Seniorin dann abgelenkt haben und so teilweise unbeobachtet gewesen sein. Nachdem der vermeintliche Handwerker weg war, bemerkte die Bewohnerin, dass Geld aus einem ihrer Zimmer fehlte.

Der Unbekannte soll mindestens 180 cm groß sein und schwarze Haare haben. Er trug einen kurzen schwarzen Blouson und eine schwarze Hose. Außerdem sprach er akzentfrei Deutsch.

Personen, die den Mann oder auch ein Fahrzeug, das er möglicherweise benutzte, insbesondere in der Silberfinderstraße, der Von-Ketteler-Straße oder dem Linnenkamp gesehen haben, oder die sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

Durch den Trick mit dem Handwerker gelingt es Tätern immer wieder, in die Wohnungen vornehmlich älterer oder hochbetagter Personen einzudringen und Geld oder Wertgegenstände zu stehlen. Daher rät die Polizei zu besonderer Vorsicht, wenn Fremde unangemeldet vor der Tür stehen. Handwerker sollten nur hereingelassen werden, wenn sie selbst bestellt wurden oder von der Hausverwaltung angekündigt sind. Ansonsten gilt:

Fremde haben in den Wohnräumen nichts zu suchen!

Lassen Sie unbekannten Personen keinen Zutritt, egal welchen Grund sie vorgeben.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Nachbarn, Ihre Hausverwaltung oder die Polizei.

Angehörige älterer Personen werden gebeten, mit ihnen über die Methoden der Täter zu sprechen und sie zu sensibilisieren.

Quelle: Presseportal

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