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Hötzingen: Polizeimeldungen aus Hodenhagen, Einbruch in Firmengebäude – Alarm löst aus

Am späten Dienstagabend betraten Unbekannte das Gelände einer Firma für Elektrotechnik und lösten einen akustischen Alarm aus. Die Täter verließen das Gebäude ohne Diebesgut.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

31.03.2026 / Einbruch in Betriebsgebäude – Alarm wird ausgelöst

Hodenhagen: Spät am Dienstagabend betraten Unbekannte gegen 23:00 Uhr das Gelände eines Unternehmens für Elektrotechnik in der Wilhelm-Focke-Straße. Sie überwanden einen Zaun auf der Rückseite und drangen gewaltsam in eine Lagerhalle ein. Beim Betreten wurde ein akustischer Alarm aktiviert. Die Täter verließen daraufhin das Gebäude ohne Diebesgut. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Hodenhagen unter 05164-802550 entgegen.

31.03.2026 / Alleinunfall gegen Baum

Soltau: Am Dienstagmorgen gegen 08:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 209, kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße 71, ein Verkehrsunfall. Ein 20-Jähriger war mit seinem Fahrzeug von Amelinghausen kommend unterwegs und kam in einer leichten Linkskurve, in der Nähe der Abzweigung nach Stübeckshorn, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte daraufhin mit einem Baum. Der junge Fahrer wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf über 45.000 Euro geschätzt.

31.03.2026 / Betrunkener Unfallflüchtiger

Munster: Am Dienstag um 14:30 Uhr befuhr ein 26-Jähriger mit seinem Fahrzeug die Wagnerstraße, als ein Auto vor einem örtlichen Autohaus aus einer Parklücke fuhr und die Fahrbahnmitte überquerte. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Das unfallverursachende Fahrzeug entfernte sich daraufhin vom Unfallort. Während der Unfallaufnahme erschien das besagte Fahrzeug erneut und wurde in derselben Parklücke abgestellt. Der mutmaßliche Fahrer reagierte nicht auf die Ansprache der Polizei und versuchte, in ein nahegelegenes Mehrfamilienhaus zu gelangen. Die Einsatzkräfte hielten ihn fest. Es ergab sich der Verdacht, dass der Mann möglicherweise betrunken war. Der 48-Jährige wurde zur Wache gebracht, wo er einen Atemalkoholtest verweigerte. Es wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

29.03.2026 / Gegenseitige Körperverletzung nach Überholmanöver

Wietzendorf: Am vergangenen Sonntag gegen 21:30 Uhr kam es auf der Bundesstraße 3, kurz hinter dem Autohof Soltau-Süd in Richtung Bergen, nach einem Überholmanöver zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Transporterfahrern. Die 36 und 37 Jahre alten Männer gerieten in Streit, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Beide Beteiligten wurden verletzt. Der 36-Jährige erlitt Kopfverletzungen und begab sich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert, insgesamt 27061.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Drogenfälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 verzeichnete, sind die Zahlen in Niedersachsen vergleichsweise niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. In innerörtlichen Gebieten gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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