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Hohnsleben: Polizeikontrolle entzogen,29-Jähriger festgenommen

Ein 29-jähriger Pkw-Fahrer entzog sich einer Polizeikontrolle und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit durch verschiedene Ortschaften. An dem Pkw und einem Streifenwagen entstanden Sachschäden.

Foto: Depositphotos

Helmstedt (ost)

Helmstedt, B244

12.03.2026, 01.00 Uhr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entzog sich ein 29-jähriger Autofahrer einer Polizeikontrolle und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch verschiedene Ortschaften. Es gab keine Verletzten. Sowohl am Auto als auch an einem Streifenwagen entstanden Sachschäden in noch unbekannter Höhe.

Als sie die B244 in Richtung Helmstedt befuhren, bemerkte eine Streifenbesatzung den vor ihnen fahrenden Pritschenwagen. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass es als gestohlen gemeldet war. Daher beschlossen die Beamten, den Autofahrer an der Kreuzung Braunschweiger Tot Ecke B244 anzuhalten.

Der Fahrer ignorierte jedoch die klaren Anhaltesignale und beschleunigte sein Fahrzeug. Teilweise den Grünstreifen nutzend, bog er nach rechts auf die B1 in Richtung Königslutter ab. Die Polizisten folgten mit angemessenem Abstand. Kurz vor Süpplingen bog der Pritschenwagen auf einen Feldweg ab, über den er schließlich auf die L626 und von dort auf die K16 gelangte. Der Autofahrer fuhr über einen weiteren Waldweg in nordöstlicher Richtung zurück auf die B244 in Richtung Helmstedt. Anschließend bog er auf die K63 ab und fuhr in Richtung Büddenstedt. Dort durchquerte der 29-Jährige verschiedene Straßen des Ortes und gelangte über einen angrenzenden Waldweg in Richtung Hohnsleben. Von dort aus fuhr er auf die B245a in Richtung Barneberg. Kurz hinter der Grenze zu Sachsen-Anhalt bog der Autofahrer auf einen Feldweg ab, der in ein Feld überging. Das Fahrzeug landete in einem Bach und kam zum Stillstand.

Der Fahrer versuchte zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch von den nachfolgenden Polizeibeamten eingeholt und widerstandslos vorläufig festgenommen.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 29-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß. Es gab auch Hinweise auf eine Drogenbeeinflussung, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Diese wurde im Krankenhaus in Helmstedt entnommen.

Es stellte sich auch heraus, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war. An dem Auto waren Kennzeichen angebracht, die zuvor in Celle gestohlen worden waren. Im Fahrzeug wurden mehrere leere Benzinkanister, ein Schlauch und Funkgeräte gefunden.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige freigelassen. Gegen ihn wurden Verfahren wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, illegales Autorennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Ob der Fahrer auch als Täter für den Kennzeichendiebstahl in Frage kommt, wird weiterhin ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle von 35970 auf 36058. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 in 2022 und 33800 in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 in 2022 auf 29653 in 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 26376 Männer und 3924 Frauen im Jahr 2022, während es 25755 Männer und 3898 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 in 2022 auf 8584 in 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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