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Holzminden/Delligsen: Radfahrer verursacht Verkehrsunfall, flüchtet vor Polizei und leistet Widerstand

Am Abend des 26.02.2026 ereignete sich in Delligsen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer vor der Polizei floh und sich gegen die Beamten wehrte.

Foto: Depositphotos

Holzminden/Delligsen (ost)

Am Abend des 26.02.2026 ereignete sich in Delligsen ein Verkehrsunfall, bei dem ein 31-jähriger Radfahrer versuchte, einer polizeilichen Maßnahme zu entkommen und den Einsatzkräften Widerstand leistete.

Um 19:45 Uhr kontaktierte der spätere Beschuldigte eigenständig die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland und gab an, in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein. Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann bei Dunkelheit ohne Beleuchtung entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem Gehweg. An einer Kreuzung kollidierte er mit einem abbiegenden Auto.

Die Polizeibeamten trafen den Radfahrer vor Ort an. Er erklärte den Einsatzkräften, dass er Alkohol und Cannabis konsumiert habe. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,9 Promille.

Nachdem der Mann über die Notwendigkeit einer Blutentnahme informiert wurde, gab er vor, sein Fahrrad ordnungsgemäß abschließen zu wollen. Stattdessen setzte er sich auf sein Rad und floh, um der angekündigten Maßnahme zu entgehen. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizisten, anzuhalten, fuhr er unter Alkoholeinfluss weiter, bis die Polizei ihn stoppen konnte.

Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Beschuldigte Widerstand und versuchte mehrmals, die Einsatzkräfte zu schlagen. Schließlich wurde er gefesselt und zur Dienststelle gebracht.

Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten auch ein verbotenes Einhandmesser, das beschlagnahmt wurde.

Da der Beschuldigte ankündigte, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erneut Fahrrad fahren zu wollen, wurde das Fahrrad zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Gegen den Mann wurden mehrere Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Verkehrsunfalls, Trunkenheit im Verkehr aufgrund der Weiterfahrt unter Alkoholeinfluss, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 26376 männlich und 3924 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 25755 männliche und 3898 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 im Jahr 2022 auf 8584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 423 Menschen ums Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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