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Holzminden: Gewalt gegen Einsatzkräfte – Appell zum Jahreswechsel

Einsatzkräfte fordern Respekt und warnen vor steigender Gewalt. Jahreswechsel bedeutet erhöhte Belastung für Helfer im Dienst.

Blaulichtorganisationen im Landkreis Hameln-Pyrmont: Links: Michael Bretzing (Kreisbereitschaftsleiter DRK Kreisverband Weserbergland e.V. Mitte: Oliver Busche (Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden) Rechts: Kay Leinemann (Kreisbrandmeister Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont
Foto: Presseportal.de

Hameln/Holzminden (ost)

Im Jahr 2025 bleibt Gewalt gegen Einsatzkräfte eine ernste Bedrohung – sowohl für die Angehörigen von Rettungsdiensten, Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei als auch für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Wer Helfer angreift, gefährdet nicht nur Einzelpersonen, sondern das gesamte System schneller Hilfe.

Die Anzahl der Angriffe auf Einsatzkräfte nimmt weiter zu. Diese Entwicklung ist besorgniserregend und stellt eine bedeutende Belastung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar. Angriffe auf Helfer sind strafbar und stellen Angriffe auf Respekt, Solidarität und die grundlegenden Werte unseres Zusammenlebens dar.

Unter dem gemeinsamen Aufruf „Gegen Gewalt. Für Respekt.“ wenden sich daher zu Silvester die beteiligten Blaulichtorganisationen erneut an die Bevölkerung. Einsatzkräfte stehen täglich – und oft ehrenamtlich – unter hohem persönlichen Risiko im Dienst der Allgemeinheit. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Dank und vor allem Respekt.

Der Jahreswechsel bedeutet auch 2025 eine Zeit erhöhter Einsatzbelastung. Während an vielen Orten gefeiert wird, sind Einsatzkräfte rund um die Uhr im Dienst, um Hilfe zu leisten und Gefahren abzuwehren.

„Gewalt gegen Einsatzkräfte werden wir nicht tolerieren. Sie gefährdet nicht nur unsere Sicherheit, sondern auch die der Menschen, denen wir helfen sollen“, erklärt Oliver Busche, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. „Der Jahreswechsel stellt für alle Einsatzkräfte – unabhängig von ihrer Organisation – eine besonders herausfordernde Einsatzlage dar.“

Marc-Dennis Pülm, Leiter des Polizeikommissariats Holzminden, ergänzt: „Beachten Sie auch eingerichtete Verbotszonen für das Abbrennen von Feuerwerk, um verheerende Brände in den Innenstädten zu vermeiden und Finger weg von illegalem Feuerwerk, sogenannten Polenböllern, die immer wieder schwerste Verletzungen verursachen!“

Beide richten sich gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern der beiden Landkreise und Führungskräften der Hilfsorganisationen mit einem eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Feiern Sie den Jahreswechsel 2025 friedlich, respektvoll und ohne Gewalt – und denken Sie an die Einsatzkräfte, die in dieser Nacht für Ihre Sicherheit und Gesundheit im Einsatz sind.“

Quelle: Presseportal

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