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Holzminden/Hildesheim/Seelze/Lehrte/Hannover: Cannabisplantage in ehemaliger Gaststätte entdeckt

Fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Polizei findet 400 Cannabispflanzen und 20 kg Cannabisblüten in Polle. Haftbefehle erlassen.

Foto: Depositphotos

Holzminden/Hildesheim/Seelze/Lehrte/Hannover (ost)

Während der Untersuchungen zu einer illegal betriebenen Cannabis-Indooranlage in einer ehemaligen Gaststätte in Polle haben Polizeikräfte am Donnerstag (02.07.2026) sechs weitere Durchsuchungsmaßnahmen in Hildesheim, Lehrte, Seelze und Hannover durchgeführt.

Die Durchsuchungen wurden auf Basis von gerichtlichen Beschlüssen durchgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim vom Amtsgericht Hildesheim erlassen wurden.

In der ehemaligen Gaststätte in Polle entdeckten die Einsatzkräfte eine umfangreiche und professionell eingerichtete Cannabis-Indoorplantage. Dort wurden etwa 400 Cannabispflanzen und rund 20 Kilogramm bereits geerntete Cannabisblüten sichergestellt. Drei Männer wurden vorläufig festgenommen, wobei einer von ihnen versuchte zu fliehen, aber in der Nähe gefasst wurde.

Bei den sechs weiteren Durchsuchungen wurden zwei weitere Männer vorläufig festgenommen. Zudem wurden etwa 35 Kilogramm bereits geerntetes Cannabis, mindestens 40.000 Euro Bargeld und weitere Beweismittel sichergestellt.

Insgesamt wurden fünf Männer im Alter von 18 bis 34 Jahren vorläufig festgenommen. Die in der ersten Meldung genannte Altersspanne von 24 bis 54 Jahren wird hiermit berichtigt.

Die Einsatzkräfte stellten insgesamt etwa 400 Cannabispflanzen, rund 55 Kilogramm bereits geerntetes Cannabis, mindestens 40.000 Euro Bargeld und weitere Beweismittel sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurden die fünf Beschuldigten am Freitagnachmittag (03.07.2026) dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Gegen alle fünf Beschuldigten wurden Haftbefehle erlassen und vollstreckt. Anschließend wurden sie in Justizvollzugsanstalten gebracht.

Die weiteren Ermittlungen sind noch im Gange.

Alle Rückfragen sind ausschließlich an die Staatsanwaltschaft Hildesheim zu richten.

Quelle: Presseportal

nf24