Eine 67-jährige Frau wurde Opfer eines Tötungsdelikts. Ein 72-jähriger Mann meldete den Vorfall bei der Polizei.
Holzminden: Tötungsdelikt in Hameln

Hameln (ost)
Am Abend des Donnerstags (26.03.2026) wurde eine 67-jährige Frau Opfer eines Mordes. Ein 72-jähriger Mann betrat unerwartet die Wache der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und meldete den Tod seiner Ehefrau.
Bei der ersten Befragung ergaben sich Anzeichen für einen vorangegangenen Streit. Es wird angenommen, dass es zuerst zu verbalen Auseinandersetzungen kam, bei denen der Verdächtige seine Frau durch Strangulation tötete.
Polizeikräfte, ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden sofort zur Wohnung des Ehepaars geschickt. Der Notarzt stellte nur noch den Tod der 67-jährigen Frau fest.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft prüft die Beantragung eines Haftbefehls. Die Obduktion der Verstorbenen wurde vom Gericht angeordnet.
Das zuständige Fachkommissariat hat mit den Ermittlungen begonnen.
Anfragen von Medien sind ausschließlich an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hannover, Herrn Eisenhauer, zu richten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








