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Hützel: Tödlicher Verkehrsunfall in Bispingen

Ein tödlicher Verkehrsunfall auf der B 209 forderte ein Menschenleben und verletzte drei weitere Personen schwer. Die Bundesstraße war bis Mitternacht gesperrt.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

27.04.2026 / Verkehrsunfall mit Todesfolge

Bispingen: Am Montagabend ereignete sich auf der B 209 zwischen der Abzweigung nach Hützel (K 5) und der Abzweigung nach Breloh (K 49) ein tödlicher Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein 77-jähriger Autofahrer war gegen 19:00 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Lüneburg unterwegs und wollte an der Unfallstelle nach links in einen Feldweg abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er zuerst anhalten. Ein nachfolgender 35-jähriger Autofahrer bemerkte die Situation anscheinend zu spät und kollidierte wahrscheinlich ungebremst mit dem Heck des wartenden Fahrzeugs. Durch den Zusammenstoß geriet das Auto des 35-Jährigen ins Schleudern und stieß auf der Gegenfahrbahn mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 27-jährigen Mannes zusammen.

Bei dem Unfall wurden der 35-jährige Unfallverursacher sowie sein 21-jähriger Beifahrer und der 27-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos schwer verletzt. Der 77-jährige Mann, der in den Feldweg abbiegen wollte, verstarb noch am Unfallort an den Folgen des Zusammenstoßes. Die beiden schwer verletzten Fahrer wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Hamburg geflogen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf ungefähr 50.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße war im Bereich der Unfallstelle für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa Mitternacht vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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