Polizei durchsucht Schrottplatz wegen Gewässerverunreinigung und fehlender Genehmigung. Ermittlungen gegen vier Beschuldigte laufen.
Illegaler Umgang mit Altfahrzeugen in Osnabrück/Hafen

Osnabrück (ost)
Seit Ende 2025 führt die Polizeiinspektion Osnabrück Untersuchungen wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Altfahrzeugen gegen mehrere Verdächtige durch. Der Ausgangspunkt für das Verfahren war ein Hinweis auf eine Verschmutzung der Nette. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Verschmutzungen von einem Grundstück am Kirksweg ausgingen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen geriet ein Schrottplatz vor Ort in den Fokus der Polizei.
Am heutigen Donnerstagmorgen führten Umweltermittler eine umfangreiche Durchsuchungsaktion auf dem etwa 7.000 Quadratmeter großen Gelände durch. Dabei wurden mehr als 200 Gebrauchtfahrzeuge erfasst. Bei einem beträchtlichen Teil besteht derzeit der Verdacht, dass es sich um Altfahrzeuge handelt. Für die Lagerung von Altfahrzeugen ist grundsätzlich eine entsprechende Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen liegt eine solche Genehmigung für das Grundstück nicht vor.
Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen insgesamt vier Verdächtige im Alter von 40 bis 60 Jahren.
Neben der Polizei waren bei der Durchsuchungsaktion auch Mitarbeiter des Unterabfallamtes, des Ordnungsdienstes der Stadt Osnabrück und des Gewerbeaufsichtsamtes Osnabrück beteiligt. Im Rahmen des Einsatzes wurden zudem etwa ein Dutzend Fahrzeuge abgeschleppt, die ohne Zulassung im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt waren.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal








