Ein 89-jähriger Mann wurde Opfer eines Betrugs, bei dem 2.000 Euro abgehoben wurden. Die Polizei warnt vor wechselnden Betrugsmaschen.
Jever: Warnung vor Betrugsmaschen

Jever (ost)
Am Montag, den 31.08.2026, ereignete sich zwischen 10:00 Uhr und 19:47 Uhr ein Betrug zum Schaden eines 89-jährigen Mannes. Nach bisherigen Informationen wurde der ältere Mann unter falschen Vorwänden dazu gebracht, seine EC-Karte und die dazugehörige PIN an einen bisher unbekannten Täter zu übergeben. Welche spezifische Geschichte dem Opfer dabei erzählt wurde, wird derzeit noch untersucht.
Später wurden mit der übergebenen Karte 2.000 Euro vom Bankkonto des 89-Jährigen abgehoben. Der Täter ist weiterhin unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor Betrügereien, die gezielt ältere Menschen ins Visier nehmen. Die Täter passen ihre Methoden und Geschichten kontinuierlich an. Nicht jeder Betrugsversuch entspricht dem bekannten “Enkeltrick” oder dem Vorgeben, ein Polizeibeamter zu sein.
Grundsätzlich gilt: Mitarbeiter von Banken, Polizei oder anderen seriösen Einrichtungen werden Sie niemals dazu auffordern, Ihre Bankkarte und PIN an Fremde weiterzugeben. Die PIN sollte grundsätzlich geheim gehalten werden – auch vor vermeintlichen Amtspersonen oder Bankangestellten.
Bei unerwarteten Anrufen oder Besuchen sollte das Gespräch beendet und die betreffende Institution über eine selbst recherchierte oder bekannte Telefonnummer kontaktiert werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und holen Sie im Zweifelsfall Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzu.
Die Polizei fordert auch Angehörige auf, regelmäßig mit älteren Familienmitgliedern über aktuelle Betrugsmaschen zu sprechen. Aufklärung und gesundes Misstrauen bei unerwarteten Geldforderungen oder der Bitte um Bankdaten können entscheidend dazu beitragen, solche Taten zu verhindern.
Quelle: Presseportal








