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Königslutter am Elm: LKW-Brand und Folgeunfall auf der A2

Ein LKW geriet in Brand, gefolgt von einem Auffahrunfall. Hoher Sachschaden und lange Staus auf der A2.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

A2, Königslutter/Helmstedt

09.04.26, 02.45 und 09.55 Uhr

Große Schäden und lange Verkehrsstaus

In den frühen Morgenstunden des 09. Aprils brach auf der A2 ein Brand an einem LKW aus. Um 02.45 Uhr befand sich der 49-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der Autobahn in der Nähe von Königslutter, als er eine starke Rauchentwicklung an seinem Zugfahrzeug bemerkte. Daraufhin hielt er mit seinem LKW auf dem Standstreifen an. Kurz nachdem er stehen blieb, stand sein Fahrzeug vollständig in Flammen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die umliegenden Feuerwehren löschten den Brand. Die A2 in Richtung Hannover musste für die Löscharbeiten und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Sperrung bis zum Berufsverkehr aufrechterhalten werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Um 10.00 Uhr kam es dann am Ende des Staus zu einem weiteren Unfall. Ein 19-jähriger LKW-Fahrer bemerkte den vor ihm stehenden Verkehr zu spät und fuhr auf den LKW eines 45-jährigen Fahrers auf. Der 19-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Der LKW des jungen Mannes war unter anderem mit Flüssigkunststoffen beladen, die aufgrund des Zusammenstoßes auf die Fahrbahn gelangten. Daraufhin musste die Autobahn bei Helmstedt Ost gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Rastanlage „Lappwald“ umgeleitet. Ein Spezialzug der Feuerwehr wurde angefordert, um die auslaufende Ladung aufzunehmen und den Schaden zu begrenzen. Für die Reinigungs- und Sanierungsarbeiten wurde eine längere Zeit benötigt. Die Sperrung und die folgenden Arbeiten wurden von der Autobahnmeisterei Braunschweig-Hafen durchgeführt. Der Gesamtschaden an den vom Brand betroffenen und am Unfall beteiligten Fahrzeugen wird auf 250.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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