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Kreis Pinneberg: Verkehrsverstöße in Varel und Zetel

Am 09.03.2026 wurden mehrere Verkehrsverstöße in Varel und Zetel festgestellt. Ein Fahrer ohne Führerschein, fehlender Versicherungsschutz und Drogenkonsum führten zu Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Varel/Zetel (ost)

Am Nachmittag des 09.03.2026 wurden in Varel und Zetel mehrere Verkehrsverstöße festgestellt.

Um 16:00 Uhr überprüften Polizeibeamte in der Bohlenberger Straße in Zetel ein Auto mit Kennzeichen aus dem Kreis Pinneberg. Es stellte sich heraus, dass der 33-jährige Fahrer aus Elmshorn nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Schon um 14:40 Uhr wurde in der Mühlenstraße in Varel ein 44-jähriger Mann aus Varel auf einem E-Scooter kontrolliert. Das Fahrzeug hatte keinen gültigen Versicherungsschutz. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet. Etwa 20 Minuten später wurde derselbe Mann erneut mit dem E-Scooter im öffentlichen Verkehr angetroffen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und ein weiteres Verfahren eingeleitet.

Um 16:00 Uhr fiel in der Bürgermeister-Heidenreich-Straße in Varel ein weiterer E-Scooter auf, da er deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h fuhr. Der 39-jährige Fahrer aus Varel hätte eine entsprechende Fahrerlaubnis benötigt, die er nicht vorweisen konnte. Zudem wurde bei ihm eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt. Es wurde eine Blutprobe entnommen, der E-Scooter beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Um 15:40 Uhr wurde in der Oldenburger Straße in Varel auch eine 15-jährige Fahrerin mit einem E-Scooter kontrolliert. Auch für dieses Fahrzeug gab es keinen gültigen Versicherungsschutz. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass E-Scooter grundsätzlich technisch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h begrenzt sind. Wenn diese Begrenzungen manipuliert werden und höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, kann eine Fahrerlaubnis erforderlich sein, um das Fahrzeug zu führen. In solchen Fällen wird regelmäßig ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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