Zwei Menschen verunglücken tödlich bei Kollision zwischen Zug und Pkw in Bad Zwischenahn. Rettungskräfte im Einsatz, Bahnstrecke gesperrt.
Landkreis Ammerland: Bahnunfall im Ammerland
Oldenburg (ost)
Heute Mittag hat sich in der Gemeinde Bad Zwischenahn ein tragischer Zugunfall ereignet, bei dem ein Personenzug mit einem Pkw kollidierte und die beiden Insassen des Pkw leider ums Leben kamen.
Am 29. Juli 2025 um 12:20 Uhr wurden die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst im Landkreis Ammerland über den Bahnunfall informiert. In Bad Zwischenahn im Ortsteil Kayhauserfeld kam es zur Kollision zwischen einem Personenzug und einem Pkw.
Aus noch unbekannten Gründen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls ein Vater und sein zwölfjähriger Sohn im Pkw auf dem halbseitig gesicherten Bahnübergang und wurden dort vom Zug erfasst. Der Zug war auf dem Weg von Bad Zwischenahn nach Oldenburg.
Der beteiligte Mercedes wurde durch den Aufprall nahezu vollständig zerstört. Die beiden Insassen erlagen ihren Verletzungen noch am Unfallort.
Die rund 240 Zugpassagiere wurden evakuiert und im nahegelegenen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Kayhauserfeld betreut, bis sie ihre Reise mit einem Schienenersatzverkehr fortsetzen konnten. Es wurden zwei leichtverletzte Personen aus dem Zug gemeldet.
Die Feuerwehr im Landkreis Ammerland, der Rettungsdienst, die Bundespolizei und die Landespolizei waren im Einsatz. Auch die Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung waren sowohl für die Zugpassagiere als auch für die Einsatzkräfte vor Ort.
Die Bahnstrecke bleibt vorerst gesperrt, während die Bergungsarbeiten und die Untersuchungen andauern. Die genaue Ursache des Unfalls wird derzeit ermittelt und die Dauer der Bergungsarbeiten ist noch nicht absehbar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% der Gesamtzahl, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
Ortslage – innerorts | 24.125 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
Getötete | 423 |
Schwerverletzte | 5.122 |
Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)