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Landkreis Ammerland: Polizei gibt Tipps zu Sicherheit

Die Sommerzeit birgt Risiken für Diebstähle und Einbrüche. Die Polizei warnt vor spontanen Gelegenheiten und empfiehlt technische Sicherheitsvorrichtungen.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Die Sommer- und Urlaubszeit steht für Entspannung und Unbeschwertheit. Damit die schönsten Wochen des Jahres nicht von einer bösen Überraschung überschattet werden, erinnert die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland an die Wachsamkeit in den eigenen vier Wänden, auf Reisen oder beim Besuch von Veranstaltungen.

Viele Einbrüche und Diebstähle basieren nicht auf langer Planung, sondern auf spontanen Gelegenheiten. Diebe nutzen gezielt Momente der Unachtsamkeit aus: Eine zum Lüften offen stehende Terrassentür, die unverschlossene Hintertür während der Gartenarbeit oder das gekippte Fenster gegen den sommerlichen Hitzestau reichen Tätern oft schon aus.

„Ein Großteil der Täter sucht die schnelle Gelegenheit“, warnt die Polizei. Durch Aufmerksamkeit und sicherheitsbewusstes Verhalten lässt sich das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, jedoch bereits deutlich reduzieren.

+++ Technischer Schutz erschwert Tätern den Zugang +++

Neben dem persönlichen Verhalten spielt die technische Sicherung von Häusern und Wohnungen eine entscheidende Rolle. Mechanische Sicherheitsvorrichtungen wie einbruchhemmende Fenster und Türen sowie zusätzliche Riegel bieten einen wirksamen Schutz. Sie erhöhen den Widerstand und den Zeitaufwand für Einbrecher erheblich – oft so sehr, dass die Täter von ihrem Vorhaben ablassen.

+++ Kostenlose Beratung durch das Präventionsteam vor Ort +++

Wer sein Zuhause besser schützen möchte, kann auf das kostenlose Beratungsangebot der Polizei zurückgreifen. Die Experten analysieren Schwachstellen direkt am Objekt und geben wertvolle Tipps. Als Ansprechpartner für individuelle Beratungstermine stehen zur Verfügung:

Zentrale E-Mail-Adresse für Anfragen: praevention@pi-ol.polizei.niedersachsen.de

Die Polizei rät grundsätzlich: Schließen Sie Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit komplett ab und achten Sie in der Nachbarschaft auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

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