Zahlreiche Verstöße bei E-Scootern festgestellt. Neue Versicherungskennzeichen seit 1. März erforderlich. Ermittlungsverfahren bei Verstoß gegen Pflichtversicherungsgesetz.
Landkreis Ammerland: Polizei kontrolliert Versicherungsschutz

Oldenburg (ost)
Das neue Versicherungsjahr für Elektrokleinstfahrzeuge und andere versicherungspflichtige Fahrzeuge hat am 1. März begonnen. Ab diesem Tag wird – wie jedes Jahr – ein neues Versicherungskennzeichen benötigt.
Um dies zu überprüfen, führte die Polizei Kontrollen sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Ammerland durch.
Während der gestrigen Maßnahmen überprüften die Beamten unter anderem elf Elektroscooter, die nicht mehr versichert waren.
Des Weiteren stellten die Polizisten bei einer Überprüfung des 25-jährigen Fahrers eines E-Scooters gestern Mittag in der Nadorster Straße eine erhebliche Alkoholisierung fest. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und eine Blutprobe entnommen.
In einer weiteren Kontrolle am Nachmittag in der Straße Am Pulverturm gab es Hinweise auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel bei einem 34-jährigen E-Scooterfahrer. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Gegen alle Personen ohne gültigen Versicherungsschutz wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Die Polizei betont erneut, dass Fahrzeuge ohne gültigen Versicherungsschutz nicht im Straßenverkehr geführt werden dürfen. Wer dennoch ohne gültige Versicherung fährt, muss mit Ermittlungsverfahren und im Schadensfall mit hohen finanziellen Forderungen rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 29.653 Verdächtige, darunter 25.755 Männer und 3.898 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








