Ersthelfer rettet Fahrer aus der Haaren. Am Morgen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem VW und einem Toyota. Der Ersthelfer sprang in den Fluss, um den verunfallten Fahrer zu retten.
Landkreis Ammerland: Verkehrsunfall in Oldenburg

Oldenburg (ost)
Heute Morgen ereignete sich in Oldenburg ein spektakulärer Verkehrsunfall, der dank eines schnellen Eingreifens eines Ersthelfers relativ glimpflich verlief.
Um 10:40 Uhr fuhr ein 66-jähriger Mann aus dem Ammerland mit seinem VW auf dem Rummelweg in Richtung Ofener Straße. An der Kreuzung plante er, nach links in die Ofener Straße abzubiegen. Dabei fuhr er bereits in den Kreuzungsbereich ein, als es zu einer Kollision mit einem 70-jährigen Oldenburger kam. Dieser war mit seinem Toyota auf der Ofener Straße in Richtung Innenstadt unterwegs und hatte Vorfahrt.
Durch den Zusammenstoß wurde der Toyota nach rechts geschleudert, durchbrach ein Geländer und stürzte in die Haaren.
Ein 29-jähriger Mann erkannte die Gefahr, stoppte sein Fahrzeug und sprang in den Fluss, um dem verunfallten 70-Jährigen zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt sank das Auto bereits. Dem Helfer gelang es, dem 70-Jährigen beim Verlassen des Autos zu helfen. Beide Personen wurden anschließend von Rettungskräften aus der Haaren gerettet.
Der 70-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 29-jährige Ersthelfer wurde vor Ort medizinisch versorgt; er erlitt vor allem eine Unterkühlung.
Mit Hilfe der Feuerwehr und eines Abschleppdienstes konnte der vollständig im Wasser versunkene Toyota geborgen werden.
Während der Unfallaufnahme kam es auf der Ofener Straße zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Gegen den 66-jährigen Mann aus dem Ammerland wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86%, also 173.330 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








